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A
- Alopecia androgenica
- s. Androgenetische Alopezie
- Alopezie
- Als Alopezie wird der Zustand der Haarlosigkeit bezeichnet. Eine Alopezie kann angeboren oder erworben, herdförmig, diffus oder total sein.
- Androgenetische Alopezie
- Hormonell erblich bedingter Haarausfall. Er ist mit ca. 80 bis 90% die häufigste Form des Haarausfalls bei Frauen. Ursache ist meist eine erblich bedingte erhöhte Empfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber männlichen Sexualhormonen. Die Haarwurzeln verkleinern sich und werden nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt. Typisches Muster ist eine Lichtung der Haare in der Scheitelregion.
B
- Bilanzierte Diät
- PRIORIN® ist eine ergänzende bilanzierte Diät. Darunter versteht man diätetische Lebensmittel, welche die Behandlung von Krankheiten oder Stoffwechselstörungen ernährungsmedizinisch unterstützen sollen. Anders als vollständig bilanzierte Diäten, die den kompletten Bedarf eines Menschen abdecken, enthalten ergänzende bilanzierte Diäten nur spezielle Nährstoffe (wie z.B. Vitamine und Mineralstoffe) in einer festgelegten Menge. So enthält PRIORIN® Nährstoffe, welche die Haarwurzeln bei hormonell erblich bedingten Haarwachstumsstörungen und Haarausfall der Frau stärken.
- Biotin
- Biotin ist ein wasserlösliches Vitamin der B-Gruppe. Es ist u.a. wichtig für den Aufbau der Haut, der Haare und der Nägel
D
- Dihydrotestosteron (DHT)
- Dihydrotestosteron ist ein Abbauprodukt des männlichen Sexualhormons Testosteron. Es steuert beim Mann u.a. die Entwicklung und Funktion der Prostata, die Körperbehaarung, den Bartwuchs, die Funktion der Talgdrüsen aber auch die Abnahme der Kopfbehaarung bei erblicher Veranlagung. In geringen Mengen wird DHT auch im weiblichen Körper produziert.
- Diätetisches Lebensmittel
- Auszug aus dem Gesetzestext: Diätetische Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (Bilanzierte Diäten) sind Erzeugnisse, die auf besondere Weise verarbeitet oder formuliert und für die diätetische Behandlung von Patienten bestimmt sind. Sie dienen der ausschließlichen oder teilweisen Ernährung von Patienten mit einem sonstigen medizinisch bedingten Nährstoffbedarf, für deren diätetische Behandlung eine Modifizierung der normalen Ernährung, andere Lebensmittel für eine besondere Ernährung oder eine Kombination aus beiden nicht ausreichen.
H
- Haarausfall
- Ein Verlust von 50 bis 100 Haaren pro Tag ist normal. Von Haarausfall spricht man erst, wenn täglich mehr als 100 Haare ausfallen.
- Haarfarbstoffe
- Die Haarfarbe wird vom Melanin-Gehalt der Haare bestimmt. Als Melanin werden die dunklen Farbpigmente der Haare bezeichnet. Sie werden in spezifischen Zellen gebildet und in das Haar eingelagert. Es gibt zwei Typen von Melanin: Eumelanin ist für die Schwarzbraun-Färbung, Phäomelanin für die Rot-Blond-Färbung der Haare verantwortlich.
- Haarfollikel
- Der Haarfollikel ist eine längliche Einstülpung der Haut. Im Haarfollikel befindet sich der Haarschaft.
- Haarpapille
- Die Haarpapille ist der stark durchblutete Bereich des Haares im Bereich der Haarwurzel. Über die Haarpapille gelangen die für das Haarwachstum notwendigen Nährstoffe und Vitamine in die Haarwurzel.
- Haarschaft
- Der Haarschaft ist der sichtbare Teil des Haares, der über die Haut hinausragt. Er wird umgangssprachlich auch als Haar bezeichnet.
- Haarwachstumszyklus
- Haare unterliegen einem ständig sich wiederholenden Wachstumszyklus, der sich in drei Phasen gliedert: 1. Wachstumsphase, 2. Übergangsphase und 3. Ruhephase . Im Rahmen dieses Zyklus werden Haare gebildet, nehmen an Länge zu, treten dann in die Ruhephase und fallen schließlich wieder aus. Damit nicht alle Haare gleichzeitig verloren gehen, verläuft der Wachstumszyklus benachbarter Haarfollikel nicht synchron sondern zeitlich versetzt.
- Haarwurzel
- Die Haarwurzel ist der unsichtbare Teil des Haares, der tief in einer Einstülpung der Haut steckt. Die Haarwurzel ist das Zentrum des Haarwachstums. In der Haarwurzel wird das Haar gebildet und über Blutgefäße mit wichtigen Nährstoffen und Vitaminen versorgt.
- Haarwurzelkanal
- Der Haarwurzelkanal ist das Zentrum des Haarfollikels. Zellen, die immer wieder neu in der Haarwurzel gebildet werden, werden durch den Haarwurzelkanal nach oben heraus geschoben und verhornen dabei. Über der Hautoberfläche bilden sie das sichtbare Haar, den Haarschaft.
- Haarzyklus
- s. Haarwachstumszyklus
- Hirse
- Hirse ist ein Spelzengetreide und gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae). Sie wird seit über 50 Jahren zur speziellen Nährstoffversorgung bei Haarwachstumsstörungen angewendet. Für die Herstellung des Hirseextraktes in PRIORIN ® wird die ungeschälte Hirsefrucht verwendet. Demgegenüber ist die Hirse die Sie im Lebensmittelhandel kaufen können eine geschälte Hirse. Sie ist als Nahrungsmittel unter der Bezeichnung Goldhirse bekannt.
- Hirseextrakt
K
- Keratin (Hornsubstanz)
- Keratin ist das Struktureiweiß der Haare. Es wird von speziellen Zellen in der Haarwurzel produziert und eingelagert und sorgt dafür, dass das Haar aushärtet (verhornt).
L
- L-Cystin
- Cystin = L-Cystin. L-Cystin ist ein Baustein des Keratins (Eiweiß).
- Lanugohaare (Wollhaare)
- Als Lanugohaare werden die Haare bezeichnet, die beim Neugeborenen fast den gesamten Körper wie ein wolliger Flaum bedecken. Sie sind kurz, dünn, hell und stehen einzeln.
M
- Mikronährstoffkomplex
- Eine Kombination verschiedener Nährstoffe, die für ein gesundes Haarwachstum notwendig sind. Dazu gehören Vitamin B5 (Pantothensäure), Vitamin B2, Vitamin B6, Biotin, Eisen, Zink, Kupfer, Vitamin A, L-Cystin.
P
- Pantothensäure
- Pantothensäure spielt im Energiestoffwechsel eine zentrale Rolle. Der Bedarf an Pantothensäure ist vor allem in Geweben mit hohen Wachstumsraten erhöht. Dazu gehört die Haarwurzel. Aufgrund der besonderen Ernährungserfordernisse im speziellen Anwendungsbereich (androgenetische Alopezie der Frau) ist in PRIORIN® der Gehalt an Pantothensäure erhöht. Das wasserlösliche Vitamin des B-Komplexes wird häufig in Form seines Calciumsalzes, Calcium-D-pantothenat, verwendet.
T
- Talgdrüse
- Die Talgdrüsen entstammen dem Gewebe der Haaranlage und münden in der Haarwurzel. Die Zellen der Talgdrüsen enthalten zahlreiche Fetttröpfchen. Diese zerfallen zu einem fetthaltigen Sekret (Talg). Der Tag sorgt dafür, dass die Haut geschmeidig bleibt und nicht austrocknet.
- Tensid
- Unter Tensiden versteht man in der Regel waschaktive Substanzen. Sie setzen die Oberflächenspannung einer Flüssigkeit oder die Grenzflächenspannung zwischen zwei Phasen herab und ermöglichen oder unterstützen die Bildung von Dispersionen.
- Terminalhaare
- Pigmentierte, dicke Haare bilden als Terminalhaare die Kopfhaare, Augenbrauen, Wimpern, Brust- und Schambehaarung. Terminalhaare sind gruppenweise angeordnet und stecken schräg in der Haut (Wirbel). Die geschlechtsspezifische Verteilung der Terminalhaare ist hormonell bestimmt.
- Trichogramm
- Das Trichogramm ist eine häufig angewandte Methode, um das Ausmaß des Haarausfalls zu erfassen. Dazu wird ein Büschel Haare aus einem sich lichtenden Kopfhautbereich und als Kontrolle aus einem klinisch nicht betroffenen Kopfhautareal ausgezupft. Die mikroskopische Auszählung der Haarwurzeln erlaubt die Berechnung der Haare in der Wachstums- und Ruhephase und lässt damit einen Rückschluss auf die Intensität des Haarverlustes zu.
V
- Vellushaare
- Kurze, unpigmentierte Haare bilden bis mindestens zum Zeitpunkt der Pubertät die allgemeine Körperbehaarung.
- Verhornen
- Einbau von Hornsubstanz (Keratin) in die Haarzellen. Keratin ist ein Eiweiß, welches das Haar aushärtet.
W
- Weizenkeimöl
- Weizenkeimöl ist ein sehr hochwertiges Öl. Es enthält mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die für den Zellstoffwechsel und den Aufbau der Zellmembranen besonders in Geweben, die sich ständig erneuern, wie z.B. im Bereich der Haarwurzel, wichtig sind.